Andreas Geistlich
Andreas Geistlich

Kein Ballenberg am Universitätsspital!

31.03.2012

FDP steht hinter Spitalerneuerung und fordert Klärung des Schutzumfangs

Mit grosser Genugtuung nimmt die FDP des Kantons Zürich zur Kenntnis, dass am Universitätsspital die Weichen in Richtung Zukunft gestellt wurden. Nur vier Monate nach seinem Grundsatzentscheid für den Standort im Hochschulquartier hat der Regierungsrat nun einen ersten wichtigen Schritt unternommen und die dringend anstehende Spitalerneuerung eingeläutet.

Ohne Provisorium keine Erneuerung!

Das im Park des USZ geplante und nun ausgesteckte Provisorium ist ein zentraler Baustein für die rollierende Spitalsanierung: es wird dafür sorgen, dass während der 20-jährigen Umbauphase der Spitalbetrieb stets gewährleistet bleibt. Und es beinhaltet eine Technikzentrale, welche die überalterte Haustechnik unterstützt.

Komplexe Planung fürGesundheit und Forschung

Das Jahrhundertprojekt der Spitalerneuerung erfordert eine ebenso umsichtige wie umfassende Planung. Die notwendigen Planungen (Richtplanung und Zonenplanung) sind jetzt ohne Verzug voranzutreiben. Ein Masterplan muss sicherstellen, dass die einzelnen Phasen des Umbaus zeitlich und räumlich perfekt aufeinander abgestimmt sind. Die FDP fordert vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit bisherigen Grossprojekten im Kanton Zürich, dass bei der Planung die zukünftige Nutzung mit effizienten Abläufen im Spital- und Forschungsbetrieb absolute Priorität geniesst.

Wie viel Denkmalschutz darf’s denn sein?

Das Gelingen der gewaltigen Bauaufgabe und die Erfüllung der zeitgemässen und umfassenden gesundheitlichen Versorgung für die Bevölkerung hängen nicht zuletzt davon ab, wie stark der zu erhaltende Schutzumfang (Heimatschutz) definiert wird. Die strategische Entwicklungsplanung hielt dazu 2011 bei ihrer Standortempfehlung fest, dass eine Weiterentwicklung des Projekts am Standort Hochschulgebiet Zürich Zentrum nur möglich ist, wenn die erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen (Bau- und Zonenordnung) geschaffen und insbesondere der Schutzumfang der Gebäude (Inventare, Heimatschutz) angepasst werden. Die FDP fordert deshalb eine rasche Klärung dieser Fragen und das notwendige Augenmass von allen Beteiligten zwischen Bewahrung und Erneuerung.

Andreas Geistlich

Kantonsrat FDP Schlieren

31. März 2012

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